Der Trend, industrielle Fertigungsprozesse zu verkürzen, ist trotz hoher Variantenvielfalt und immer kürzerer Produktlebenszyklen ungebrochen. Gleichzeitig steigen die Qualitätsanforderungen an die Produkte. Die industrielle Computertomografie (CT) hat sich in den vergangen Jahren als Analysewerkzeug in der Qualitätskontrolle etabliert und bewährt. Durch die Summe all ihrer Fähigkeiten – die Untersuchung der Materialien eines Bauteils als auch dessen vollständige geometrische Analyse – wird die CT so zu einem universellen Werkzeug der industriellen Qualitätskontrolle.

Wo bisher ein präzises Messen nur stark eingeschränkt oder gar unmöglich war, setzt nun die Computertomografie an. Dank höchster Präzisionstechnologie von Carl Zeiss ist es uns möglich im Inneren von hochkomplexen Bauteilen zu messen. Ebenso können die Messdaten wie bei der optischen Messtechnik für unterschiedlichste Einsatzgebiete weiterverwendet werden. Hier sind nun der Fantasie und dem Ideenreichtum fast keine Grenzen mehr gesetzt.



Mikrofokus–Röntgenröhre:
  • Hochspannung: 10 – 225 kV
  • Röhrenstrom: 5 – 3000 µA
  • Tangetleistung: 320 W max.
  • Targetmaterial: Wolfram
  • Abstrahlwinkel: 50° konisch
  • Nutzstrahlwinkel: 30° konisch
  • Brennfleckgrösse: > 7µm
Flachbett-Detektor:
  • Detektorsystem mit extrem hoher Sensivität
  • 1024x1024 Pixel à 400 µm2 für 3D-CT
  • verzerrungsfreie, digitale Radioskopie




Optimaler Messbereich

Das Messvolumen von Metrotom beträgt 300x300 mm.

Die Prüfbarkeit eines Materials hängt vom Prinzip der kumulierten Materialstärken ab. Kunststoffe etwa sind bis zu einer Materialstärke von 250 mm tomografierbar, Leichtmetall-Legierungen wie Aluminium oder Magnesium bis 120 mm Materialstärke.

Sogar Stahl lässt sich bei einer Materialstärke bis zu 10 mm tomografieren. Die reine Defektkontrolle funktioniert auch noch bei 15 – 18 mm Stärke.




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